::Split, Einzigartige Altstadt
in den mauern einer
spätrömischen Palastanlage::
Mit 190 000
Einwohnern ist Split die
größte Stadt Dalmatiens, die
zweitgrößte Kroatiens und
darüber hinaus einer der
wichtigsten
Industriestandorte des
Landes, das Herz aber
schlägt noch immer in den
Mauern des über 1500 Jahre
alten Diokletianspalastes.
Den Schiffsreisenden zeigt
sich die Metropole bereits
bei der Einfahrt in den
Hafen von Ihrer
Panoramaseite: die
Palmengesäumte Riva vor der
breiten Front des
spätrömischen Kaiserpalastes
und dem Campanile der
Kathedrale, der die Dächer
der Altstadt überragen.
.:Berg Marjan:.
An der
Westspitze der Halbinsel von
Split erhebt sich der 178 m
hohe, bewaldete Berg
Marjan, der herrliche
Möglichkeiten für einen
Spaziergang bietet und eine
grandiosen Blick über die
Stadt und Hafen gewährt. Vom
Diokletianpalast aus
erreicht man ihn zu Fuß in
etwa 15 Minuten durch den
Stadtteil Veli Varos
(via Senjska Ulica). Über
breite Fußwege und Treppen
stiegt man hinauf und
erreicht auf halber Höhe
eine Aussichtsterrasse mit
Cafe. Dicht unter dem Kamm
erhebt sich das kleine
Bethlehemkirchlein im
Übergangsstil von der Gotik
zur Renaissance.
Ausflüge
in Split - Kroatien
5 km nördlich
vom Zentrum Split, in der
von großen Industrieanlagen
geprägten Stadt Solin,
liegt die ausgedehnten,
spektakulären Ruinen des
antiken Salona. In der
fruchtbaren Küstenebene
hatten bereits die Griechen
eine Siedlung gegründet, die
unter den Römern rasch
expandierte und zur
römischen Hauptstadt der
Provinz Dalmatien aufstieg.
Während ihrer Blütezeit in
der Spätantike zählte die
Metropole etwa 50 000
Einwohner. Im 7.Jh. jedoch
wurde sie von den Slawen und
Awaren erobert und zerstört,
ein Schlag, von dem sich
Salona nicht mehr erholte.
Außerhalb der antiken Mauern
entstand das neue Solin, das
von 9. bis 11. Jh. Hauptort
des kroatischen Königreiches
war. Hier wurde 1075 Fürst
Zvonimir vom päpstlichen
Gesandten gekrönt.
Die
archäologische Zone nahe des
Parkplatzes ist touristisch
kaum erschlossen.
Interessierte können im dem
160 Hektar großen
Ausgrabungsgebiet selbst auf
Entdeckungstour gehen.
Zwischen Olivenbäumen und
Gestrüpp schlummern die
architektonischen Überreste
der antiken Metropole
...::Brac:.
„Ein wahrer
Traumstrand zu Füßen einer
wildromantischen
Gebirgswelt.“
Mit fast 400
Quadratkilometern ist
Brac die größte Insel
Dalmatiens und die
drittgrößte Kroatiens.
Während die dem Festland
zugewandte Seite
vergleichsweise dicht
besiedelt ist, blieb die
zerklüftete Südküste
weitgehend menschenleer.
Seine landschaftliche
Schönheit verdank brac dem
rauen Gebirgsblock, der das
Eiland längs durchzieht und
an der Südküste mit schroff
zerrissenen Felswänden jäh
ins Meer abstürzt.
Ferienzentrum ist Bol,
dessen überaus beliebten
Strand „Zlatni rat“
Brac den einzigen Flughafen
der dalmatinischen Inseln
verdankt.
:Insel
Solta:
„Malerische
Buchten und Strände auf
einer noch weitgehend
unentdeckten Insel.“
Nur durch
einen engen Meereskanal von
der Westspitze der Insel
Brac getrennt, erstreckt
sich dass buchtenreiche
Solta (52
Quadratkilometern, 1400
Einwohner) vor der Küste von
Split. Das Eiland ist
geprägt von sanften Hügeln
mit silbern schimmernden
Olivenhainen. Ein Großteil
der Bewohner lebt noch immer
von der Landwirtschaft. Der
Tourismus hingegen
beschränkt sich bislang auf
den Hauptort Grohote und die
großen Ferienanlagen in der
tiefen Bucht Necujam.
Wie alle
Inseldörfer ist auch
Grohote (600 Einwohner)
eine pittoreske Ansammlung
grauer Natursteinhäuschen,
die sich um die Dorfkirche
staren. Nur wenn das Trajekt
von Split im nahen Flughafen
Rogac anlegt, beleben
sich seine Gassen für kurze
Zeit. Bunt und betriebsam
sind dagegen die Kiesstrände
der bucht Necujam,
die 4 km von Grohote tief
ins Land eindringt.
::Insel Hvar::
„Mondäne Sommerfrische auf
blühender Lavendelinsel.“
Nur bis zu 11
km breit, aber 68 km lang
ist Hvar, das sich
wie eine Seeschlange aus dem
Meer erhebt. Der lange,
schmale Schwanz, der mehr
als zwei drittel des
Eilandes ausmacht, besteht
aus sanft welligem, von
Federn und weiden bedecktem
Hügelland. Lavendel,
Oleander, Feigenbäume und
Zypressen verleihen der
Gegend ein fast toskanisches
Flair. Das milde Klima und
ihr üppiges Pflanzenkleid
verdankt die Insel ihrer
Nachbarin Brac, deren
hohes Gebirge sie vor der
Bora schützt. Ein anderes
Bild präsentiert der Kopf
der Inselschlange. Dort
erheben sich über 600 m hohe
Berge, und Landwirtschaft
ist nur an wenigen Stellen
möglich. Der Fremdenverkehr
konzentriert sich auf die
Küstenort Jelsa,
Vrboska, Stari Grad
und Hvar, die
sich in subtropischer
Vegetation an geschützten
Buchten schmiegen.
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