...::Sibenik, mittelalterliche
Stadt, wilde Wasserfälle und
beliebte Badeorte:.
Sibenik (41
000 Einwohner) liegt nahe
der Krka-Mündung an einer
seeartigen Erweiterung des
Flusses, der sich dann auf
seinen letzten Kilometern
zum Meer wieder stark
verschmälert.
Terrassenförmig baut sich
die Altstadt an einem
steilen, 79 m hohen Kalkfels
empor und spiegelt sich im
grünblauen Wasser der weiten
Bucht.
::Nationalpark Krka::
„Der schönste
Travertin-Wasserfall Europas
und ein beliebter
Ausflugsort.“
Karg und
steinig präsentiert sich das
Hügelland hinter Sibenik.
Selten nur ermöglicht das
kurvige Landsträßchen 11-2
Richtung Drnis einen
Blick auf das grüne Wasser
der Krka, das aus dem
Kalkgrau der Schlucht
heraufleuchtet. Umso stärker
ist der Kontrast, wenn man
bei Lozovac abzweigt und in
den Krka Nationalpark
hinunterfährt.
Vom Busplatz
führt ein kurzer Weg zu den
oberen Stufen an der
Südseite des Skradinski buk,
der als der schönste
Travertin-Wasserfall Europas
gilt. In 17 Katarakten
donnert die Krka insgesamt
46 m in die Tiefe.
Stellenweise au einer Breite
von über 100 m tosen
gewaltige Wassermassen in
schillernd grüne
Travertinbecken.
In einer
Mühle beim obersten Katarakt
wurde ein kleines, aber sehr
sehenswertes Museum
eingerichtet. In einem
Felsenraum rauscht das
Wasser in ein rundes
Steinbecken: eine
traditionelle Waschmaschine,
die schon seit Jahrhunderten
läuft. Man wirft die
schmutzige Kleidung einfach
hinein und lässt sie von der
Strömung herumwirbeln bis
sie sauber ist.
Vom Museum
aus kann man auf
verschlungenen Pfaden und
Bohlenstegen oberhalb der
Fälle den gesamten
Wasserlauf überqueren und
gelangt zu Aussichtspunkten
direkt am Rande des
Abgrundes. Vielfältig
verästelt durchströmt die
Krka ein dschungelhaftes
Dickicht aus Bäumen,
Sträuchern und wuchernden
Stauden. An der Nordseite
steigt man hinab zu den
unteren Fällen, hinter denen
die Wassermassen wieder zu
einem breiten Fluss
gebündelt sind. Auf der
Holzbrücke, die ihn
überspannt, steht man
unmittelbar vor dem
schäumenden Katarakt und
erlebt ihn aus einer
wahrhaft atemberaubenden
Perspektive.
.:Archipel von
Sibenik:.
„Ruhige
Ferienidylle mit
Korallenmuseum und
Schwammtauchern.“
Eine Gruppe von etwa 250
kleineren und größeren
Inseln liegt – wie ins Meer
gestreut – jenseits des
Sibenski kanal. Noch ist die
touristische Infrastruktur
der Eilande bescheiden, das
Leben verläuft ruhig und
bietet Erholung abseits des
Trubels. Die kleinere Inseln
sind zumeist unbewohnt, die
größeren werden von Sibenik
und Vodice aus angefahren.
Weitere
Inseln: Privic,
Zlarin, Krapanj,
Kaprije und Zirje.
...::Primosten:.
„Malerisches
Inselstädtchen mit
weltberühmten Weinbergen auf
dem gegenüberliegenden
Festland.“
Rund um die
an der höchsten Stelle
errichtete Kirche drängen
sich die Bruchsteinhäuser,
die das ganze, nur einen
schmalen Damm mit dem
Festland verbundenen
Inselchen bedecken. Als
einer der malerischen Orte
der dalmatinischen Küste ist
Primosten ein
Paradebeispiel für jene
kleinen Städtchen, die keine
namhafte Sehenswürdigkeiten
besitzen und doch durch und
durch selbst eine sind.
::Trogir::
„Eine
Zeitreise ins Mittelalter.“
Mittelalterliches
Stadtbilder an der Küste
Dalmatiens sind eher die
Regel als die Ausnahme. Und
doch ist Trogir etwas ganz
besonders, denn nur wenige
Städte haben einen so
malerischen historischen
Kern und besitzen einen
solchen eigenartigen Zauber
wie diese kompakte
Inselzitadelle.
.:Kastela:.
„Stadt der sieben Kastelle.“
Die Türken kommen! - vor
diesem Schreckensruf flohen
Feudalherren im 15. und 16.
Jh. aus Split und Trogir und
errichteten an der Küste
eine Kette trutziger
Festungen. Von 13 Burgen
blieben sieben erhalten. Sie
bilden den Ursprung für
kleine Orte, die zur Stadt
Kastela (32 000
Einwohner) zusammengefasst
wurden. Wer von Trogir auf
der Adria-Magistrale
Richtung Süden durch die
ausfransenden
Industriegebiete von Split
fährt, ahnt nicht, welche
Idylle sich hinter den
Fabrikschloten verbirgt:
Bilderbuchburgen und winzige
Kirchlein, Natursteinhäuser,
Palmenpromenaden und
lauschige Häfen. Der
Abstecher lohnt sich! Man
sollte für die Strecke
zwischen Trogir und
Split die alte Küstenstraße
wählen, die Kastela passiert
und auch „Straße der
Kastelle“ genannt wird. Alle
sieben Orte sind auch bequem
mit Linienbussen von Split
und Trogir aus zu erreichen.
Kastela,
Kastel Stafilic,
Kastel Novi, Kastel
Stari, Kastel,
Kastel Luksic, Kastel
Kambelovac, Kastel
Gomilica und Kastel
Sucurac.
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