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...::Pula,
das Tor zu
Istrien .“ |
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Für die
Seefahrt stellt die
Südspitze Istriens einen
wichtigen strategischen
Punkt dar. Deshalb war den
Römern die Wallburg der
Histrier, Nezakcij, 100 vor
Christus auch ein Dorn im
Auge und Sie nahmen die
Siedlung auf dem Hügel über
der Bucht in Besitz. Binnen
kurzer zeit
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eroberten sie
ganz Istrien. Etwa 100 Jahre
später erhielt Pula den
Status einer römischen
Lolonie und wurde Handels-
und Verwaltungszentrum. Die
Siedlung weitet sich zur
Stadt aus; ein Amphitheater
entstand, eine Stadtmauer
mit Stadttoren wurde
hochgezogen. Dem ersten
römischen Kaiser Augustus
wurde ein Tempel gewidmet.
Es entstand das Forum, ein
Platz, der das heutige
Zentrum der Stadt bildet.
Hier spielt sich im Sommer
das bewegte Leben ab, bis
spät in die Nacht hinein. Zu
Römerzeiten zählte Pula
bereits 5000 Einwohner. In
der Umgebung wurden
Weintrauben und Oliven
angebaut sowie Amphoren
hergestellt. Das Baumaterial
für das Amphitheater kam aus
den nahe gelegenen
Steinbrüchen. In einer der
Buchten des
Brijuni-Archipels wurde die
größe römische Residenz
eingerichtet. Doch bereits
im 3. Jahrhundert nach
Christus kam das Machtgefüge
der Römer ins Wanken.
Innere
Unruhen und Durchbrüche der
Barbaren schwächten den
Römische Staat. Das machte
sieh auch in Pula bemerkbar.
Christen begehrten gegen die
römische Herrschaft auf,
bald war Christenverfolgung
an der Tagesordnung. Der
Legende nach warf der
spätere Märtyrer, der
Heiligen Germanen, dem
Stadtverwalter Feindlichkeit
gegenüber den Christen vor.
Er wurde im Amphitheater vom
Gemeindegericht zum Tode
verurteilt und auf dem Weg
nach Nezakcij durch römische
Soldaten geköpft. Trotz
aller brutalen Repressalien
war der Untergang des
Weströmischen Reiches nicht
aufzuhalten. In der
Folgezeit herrschten
Ostgoten, Byzantiner end
Franken. Im 14. Jahrhundert
kapitulierte Pula vor
Venedig. Die venezianische
Herrschaft bedeutete das
Ende des Wohlstandes für
Pula. Eine verheerende
Pestepidemie macht die Lage
der Stadt noch dramatischer.
1613 zählte Pula noch 300
Einwohner.
Nach einem
napoleonischen Intermezzo
übernahm die österreichische
Monarchie 1813 die
Herrschaft über ganz Istrien
und somit auch über Pula-
Die geschichtlichen
Ereignisse in Europa hatten
für Pula schwerwiegende
Folgen. Als sich im
Revolutionsjahr 1848
heftiger Widerstand von
Seiten Venedigs gegen die
Herrschaft der Habsburger
formierte, wurde Pula zum
Hauptkriegshafen de
Monarchie. Von dieser Zeit
an wurde viel geplant und
gebaut in Pula. Die
Startmauern fielen, die
Uferanlage zierten
repräsentative Gebäude. Es
entstanden Parkanlagen und
neue Stadtteile wie der
Borgo Sau Policarpo und das
Marine Viertel. Eine neue
Eisenbahnlinie verband Pula
mit Italien. Porec und
Rovinj. Der Handel
florierte. Die Kaserne
>Franz Josef< am Hafen war
damals militärisches
Sperrgebiet. In dem Gebäude
ist heute die Werft >Ulijani<
untergebracht. Die
Marinekirche und das
Marinekasino wurden gebaut.
Im Kasino ist heute das Heim
der Kroatischen Armee
untergebracht. Es liegt
mitten in einem der damals
angelegten Parks, der
an heißen Tagen ein wenig
Abkühlung und Ruhe in der
sonst hektischen Stadt
bietet.
Pula hat
heure 58 000 Einwohner und
ist nach wie vor ein
bedeutendes
Wirtschaftszentrum.
Hauptverkehrsstraßen,
Abgase. knatternde Vespas,
hupende Autos - Pula ist
wohl die einzige >richtige<
Stadt in Istrien. Der
verkehrsberuhigte
Altstadtkern lädt zu einem
Spaziergang ein,
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zum
Beispiel zum Archäologische
Museum, einem
klassizistischen Bau, der
mitten in einem schönen
Garten liegt. An der alten
Stadtmauer ist das
Herkulestor sehenswert sowie
am nordöstlichen Eingang der
nach der Familie Sergia,
benannte Sergius-Bogen.
Einige Schritte weiter
befindet sich die Kapelle
der heiligen Maria Formosa
(der wunderschönen Maria),
Ihren
Namen verdankt die Basilika
den Mosaiken sowie den
Ornamenten aus Marmor und
Stuck. Die Venezianer
entfernten jedoch diese
Teile aus der Kirche, so daß
heute nur noch die
Grabkapelle erhalten ist Auf
der gegenüberliegenden Seite
des Platzes steht die
Hauptpost, die im Jahr 1933
aus istrischem Stein erbaut
und mit Marmor und Granit
getäfelt wurde - ein Bau,
der Einflüsse des
italienischen Futurismus
aufweist. Besonders
sehenswert ist auch das
zweistöckige Theatergebäude
im Neorenaissancestil. Einen
Besuch frühmorgens lohnt
auch der 1903 erbaute
Stadtmarkt sowie das
Franziskanerkloster mit dem
eindrucksvollen Atrium.
Auf dem
Hauptplatz (Forum) neben
dein Tempel der Roma und des
Augustus steht das unter
venezianischer Herrschaft
erbaute Renaissancerathaus.
Am Hafenbecken ist die
Kathedrale sehenswert. Ihre
Grundstruktur geht auf
frühchristliche Zeiten
zurück, sie wurde mehrfach
umgebaut und hat Merkmale
aus ganz unterschiedlichen
Epochen. Im Inneren sind
noch Bodenmosaike aus dem 5.
und 6. Jahrhundert zu sehen.
...::Aktivitäten in Pula:.
Sportbegeisterte seien vor
allem auf das Sportzentrum
Verudela mit Tennisplätzen,
Tischtennis, Minigolf,
Segelschule,
Surfbrett-Verleih, Volley-
und Basketball sowie das
Zentrum Medulin, allerdings
ohne Segelschule und
Surfbrett-Verleih,
hingewiesen. Surfkurse
finden in Verdula, Prematura
und der Marina Pomer statt.
Tauchkurse bietet der Klub
podvodnih aktivnosti in Pula
an. Hotel Riviera und Hotel
Splendid besitzen je ein
Casino. In Pula und den
umliegenden Zentren finden
sich mehrere Discos, die bis
3 Uhr geöffnet sind, z.B. in
Medulin. Reiten: Der
Reiterhof Liborka liegt 5 km
nach der Flughafenabzweigung
kurz vorm gleichnamigen Dorf
an der N 21. Recht großes
Gelände. In Liznjan, 2 km
östlich von Medulin, bietet
der Reiterhof Libora Kurse
und Wanderreiten an - und
Spezialitäten aus
biologischem Anbau! |
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Die
Offizielle Internetseite
der Stadt |
Pula |
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